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Gesund bleiben

Infektionen

Auswirkungen der Immunsuppression

Bei der Einnahme von Immunsuppressiva wird die Funktion des Immunsystems herabgesetzt, um eine Abstoßungsreaktion des neuen Organs zu verhindern. Gleichzeitig wird auch die Widerstandskraft gegen Infektionen verringert, so dass transplantierte Patienten anfälliger für Infektionen sind. Gerade in der ersten Zeit nach der Transplantation treten Infektionen gehäuft auf. Sie können von Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht werden.

Hände Desinfektion zur Infektprävention

Bei der persönlichen Hygiene ist besonders das Händewaschen von großer Bedeutung. Um kleine Hautkratzer und Wunden sofort desinfizieren zu können, sollten Sie Mittel zur Haut- und Wunddesinfektion immer in der Nähe haben. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob sich besonders im Rachen Beläge, Bläschen oder Geschwüre gebildet haben, und informieren Sie in diesem Fall umgehend Ihren Transplantationsarzt. Weiße abstreifbare Beläge auf der Mundschleimhaut sind ein klares Indiz für eine Pilzinfektion. Suchen Sie bei Auftreten sofort Ihren Arzt auf. Frauen sollten bei Auftreten von Ausfluss sofort ihren Frauenarzt konsultieren.

Alarmierende Anzeichen

Informieren Sie Ihren Transplantationsarzt unbedingt bei: Schwellungen, Rötungen, Wundschmerzen, Husten oder Auswurf, erhöhter Temperatur von 38,0 Grad Celsius, Schüttelfrost, Erkältung, Grippe, einem Harnwegsinfekt, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, erhöhter Müdigkeit oder Mattigkeit sowie Appetitlosigkeit.

Ansteckende Personen

Vermeiden Sie unbedingt Kontakte zu Personen, die an frischen, ansteckenden Infektionen wie z.B. Erkältungskrankheiten, Grippe oder Kinderinfektionskrankheiten wie Windpocken, Masern, Mumps, Röteln oder Scharlach erkrankt sind. Das gilt auch für den Umgang mit Personen, die andere übertragbare Krankheiten wie z.B. Hepatitis oder Tuberkulose haben.

Wenn Sie niemals die Kinderkrankheiten Mumps, Röteln, Masern, Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose) oder Windpocken durchlitten haben, aber jetzt mit einer entsprechend erkrankten Person in Berührung gekommen sind, müssen Sie umgehend den Transplantationsarzt informieren. Diese Infektionskrankheiten sind höchst gefährlich, wenn Sie unter einer immunsuppressiven Therapie stehen. Spezielle Maßnahmen wie z.B. die Gabe von Immunglobulinen zur passiven Impfung und zur Verhütung eines Krankheitsausbruchs müssen gegebenenfalls innerhalb von 72 Stunden erfolgen. Entsprechendes gilt auch, wenn Kontakt zu einer Person mit einer aktiven, infektiösen Hepatitis bestand.

Behandlung von Infektionen

Viele Infektionen können mit der richtigen Gabe von Antibiotika auch zu Hause gut behandelt und geheilt werden. Dies sollte aber nur in Absprache mit dem Transplantationsarzt erfolgen. Zu beachten ist dabei, dass einige Medikamente das transplantierte Organ schädigen können und daher nur mit Vorsicht unter genauer Beobachtung eingenommen werden sollten.

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