skip to search skip to navigation skip to main content

Kalium-Entgleisung

Mein Sohn 15 Jahre macht seit knapp einem Jahr HD-Dialyse nachdem sein Tansplantat aufgrund von Anti-Körpern nicht mehr funktionsfähig war. Seit 4 Jahren wird verstärkt auf das Kalium geschaut. In den letzten 4 Monaten ist zweimal eine Kaliumentgleisung mit einem Wert von 7,5 erfolgt. Der ersten Entgleisung ist ein Wochenende mit verlängerter dialysefreien Zeit (Wechsel von Spät- zu Frühschicht vor dem Wochenende) und normal nicht kaliumreduzierter Kost vorausgegangen.

Der zweiten Kalium-Entgleisung mit wiederum 7,5 ist ebenfalls ein Wechsel von Spät- auf Frühschicht bei der Dialyse vor dem Wochenende vorausgegangen, hier wurde am Wochenende kaliumarm gegessen (einzige Ausnahme 5 Stück Pommfrits vom Teller des Nachbarn).
Normalerweise liegt das Kalium zwischen 4,7 und 5,2 (außer nach Narkosen bei stationären Aufenthalten vor Dialyse, dabei ging das Kalium auch schon über 7).

Der Arzt hat erklärt, dass Kalium ein ausschließlich kummulierter Wert aufgrund der Nahungsaufnahme ist. Ich habe dabei noch nicht verstanden, wie der Wert von sonst um die 5 auf gleich 7,5 ansteigen kann, wenn zu der sonstigen Nahrung 5 Stück Prommfrits dazugekommen sind.
Die Vermutung liegt nahe, dass der jugendliche Patient heimlich kaliumreich gegessen hat. Dem ist aber nicht so, weil ich das ganze Wochenende mit ihm zusammen war und die Mahlzeiten selbst zubereitet habe.
Meine Frage: Ist es möglich, dass das Kalium überproportional ansteigt oder kann es andere Gründe dafür geben?
Der drastische Anstieg ist mir nachwievor unerklärlich.

schoenschnabel fragte am 25.06.2017 - 14:34


Kontakt  |  Datenschutz  |  Nutzungsbedingungen  |  Impressum Copyright © 2017 Astellas Pharma GmbH