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Erfahrungen mit Herztransplantation

Hallo! Ich habe nach einem großen Forum für Herztransplantierte gesucht und bin auf dieses (eher etwas kleinere) gestoßen. Meine Mutter wird in diesem Augenblick operiert und ich wollte fragen, ob hier jemand Erfahrungen mit einer Herztransplantation hat, mit den Wochen nach der OP, mit dem Alltagsleben zu Hause und vielleicht auch die Lebenserwartung... Das wäre sehr nett!

Liebe Grüße, louisa

Louisa fragte am 12.10.2017 - 13:46




Sehr geehrtee Frau Schmidt,

Das Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) der Abteilung Herz-. Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirugie (HTTG) befasst sich derzeit intensiv mit der Thematik Kunstherz. Die Kunstherzpatienten treten im Alltag zahlreichen Herausforderungen gegenüber wie beispielsweise dem Autofahren.
Diesbezüglich hat das Forschungsteam in Zusammenarbeit mit leitenden Ärzten der Fachabteilung einen individuellen Fragebogen entwickelt um die Fahrtüchtigkeit der Patienten mit einem Kunstherz zu ermitteln.

Wir streben das Forschungsprojekt unter der federführenden Leitung von Herrn Prof. Dr. Schmitto und Frau Dr. Hanke an und erhoffen eine tatkräftige Unterstützung, um die Lebensqualität von Kunstherzpatienten zu optimieren und überdies einen Eindruck in das Leben mit einem Kunstherz zu erlangen.
Selbstverständlich können auch ehemalige Kunstherzpatienten an der Umfrage teilnehmen.

Die Befragung beansprucht ca. 2-3 Minuten. Sie ist selbstverständlich freiwillig und die Daten werden gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) streng vertraulich und anonym behandelt.


Hier geht’s zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/Kunstherz


SaraMhh hat geantwortet am 10.02.2017 - 09:21





Hallo luisa,
ich habe jetzt erst ins Forum reingeschaut und deinen Beitrag gelesen. Ich bekam im November 2000 neues herz transplantiert und es geht mir eigentlich gut. ich habe schon "problemchen" die aber auch mit meinem alter etwas zutun haben. Nächstes Jahr werde ich 75 Jahre alt.Aber das neue Herz arbeitet sehr gut. Ich kann reisen; ausser Afrika, wohin ich will. Deine Mutter kann mit dem neuen Herz alt werden, sollte sich aber an die Arztvorgaben halten: Hygiene, große Menschenansammlungen, vor allem in der Schnupfenzeit, meiden und die ärztliche Untersuchungen einhalten.

Alle Gute und Grüße von Willy

Willy hat geantwortet am 12.10.2017 - 13:46





Ich habe selbst im Juni dieses Jahr ein Spenderherz erhalten und kann sagen es ist nur halbsoschlimm.Nervig ist nur das ,das Brustbein nur verdrahtet wird und ca 3 Monate braucht um zu heilen das heißt nur auf dem Rücken liegen,nichts heben ,kein Auto fahren.Aber ansonsten muß ich sagen ist es ein wunderbares Gefühl wieder Treppen steigen zu können usw.Das wichtigste ist Hygene und der Schutz vor Infektionen (lebenswichtig).Ich selbst lebe nun die 19. Woche mit dem Organ und kann sogar wieder Sport treiben.Ich empfehle eine Rehaklinik nach der Op. Dort lernt man angefangen von der Ernährung bis zur Hygene alles.

Edad hat geantwortet am 15.10.2006 - 07:01





Hallo heiße Ines und bin seit 9 Jahren Herztransplantiert und mir geht es gut. Es gibt mal höhen unt tiefen wie über all. Die lebenserwartung ist bei ca. 20 Jahren. Je nach dem wie sie das Herz annimmt. Nach diesen sogenannten drei Jahren kann sie wieder leben wie vorher und das wird sie auch bestimmt. Wenn du noch fragen hast meld dich einfach.

Ines.W hat geantwortet am 09.12.2006 - 22:08





Hallo ich heiße Volker und bin seit 3 Jahren Herztransplantiert es geht mir sehr gut, es kommt vorallen dingen auf die eigene richtige Einstellung zu solcher OP . wenn diese vorhanden ist ist alles OK,dazu kommt noch, daß diese OP auch in der richtigen Klinik durch geführt wird. Für ausführliche Auskunft bin ich gerne bereit, einfach melden . Danke

Mimi06 hat geantwortet am 20.01.2007 - 22:12





Hallo Louisa, es gibt ein Forum für Herztransplantierte www.vod-ev.de/ Ich selbst bin seit knapp 6 Jahren herztransplantiert. Hoffe Deine Mutter hat die Transplantation gut überstanden - diese ist ja schon 4 Monate her - und vielleicht hat sie sich auch schon ein wenig in ihr neues Leben eingewöhnen können. Falls es Fragen gibt, nur keine Hemmungen einfach melden. Alles Gute

HTX 2001 - Sorge Dich nicht - lebe!

EriW hat geantwortet am 22.01.2007 - 20:44





Hi Louisa, ich bin Britta, 39 Jahre alt und habe auch zwei Kids die 18 und 17 sind. Mein Herz hab ich mir vor 7 Jahren ersetzen lassen. Heut bin ich fit wie nie, kann alle Sportarten betreiben, fahre/fliege in Urlaub in den Süden, feiere mit meinen Kindern oft bis morgens um 6 Uhr und kann das Leben genießen in vollen Zügen. Schwer war für mich, dass meine Beziehung zu meinem Mann sehr gelitten hat unter den Folgen der Transplantation und er mich nach 18 Ehejahren verlassen hat, weil er mit allem nicht fertig wurde und selbst Depressionen bekam, die mit Sicherheit auf unsere besoderen Belastungen zurückzuführen sind. Es wäre wohl besser gewesen, wenn man erste Anzeichen erkannt und eine gemeinsame Psychotherapie gemacht hätte. Ich hoffe für dich, dass es deiner Mutter gut und immer besser gehen wird. Hab Geduld mit ihr, nicht immer ist es für sie leicht, mit den Gedanken die ihr durch den Kopf schwirren, umzugehen und oft wird sie Angst um sich und darum, dass sie dich vielleicht verlieren könnte haben. Mir persönlich hat es immer gut getan, wen sich jemand mit mir unterhalten hat, mich gefragt hat, wie sich etwas anfühlt, wo die Angst steckt. Ob du das kannst, musst du selber für dich herausfinden, oft sind es eher Außenstehende, die eher helfen können. Aber wenn es deiner Mutter in Kürze so gut gehen sollte wie mir zzt., dann habt ihr noch viele tolle lustige Jahre voller Tatendrang und Lebenslust gemeinsam vor euch! Ich wünsche euch von Herzen alles Gute Britta

heartgirl hat geantwortet am 27.01.2007 - 21:33





Hallo Britta, ich finde es gut wie offen du hier geschrieben hast. Ich weiß nicht ob du es gelesen hast ich bin ja nun schon fast 10 Jahre Transplantiert. Ich wollte mal fragen wie deine Kinder mit der ganzen Geschichte umgehen? Bei mir in der Familie war es bis vor kurzen mein älterer Bruder nicht mit dem ganzen klar kam bis wir uns jetzt entlich mal ausgesprochen haben. Ansonsten naja mein freund hat auch einige schwierigkeiten mit der geschichte es fällt ihn schwer darüber zu reden. Aber zum glück hab ich meine Mam die immer für mich da ist ohne die wäre alles nur scheiße und ich hätte niemanden zum austauschen. Von wo kommst du her und wie kam es zu deiner Transplantation?? Liebe Grüße Ines

Ines.W hat geantwortet am 28.01.2007 - 17:04





Hi Ines, leider hab ich viel zu spät hier rein geschaut und heut ist es zu spät zum Antworten.Melde mich in den nächsten Tagen! Lieber Gruß von der Ostsee (ganz oben im Norden bei Flensburg) Britta

heartgirl hat geantwortet am 28.01.2007 - 23:35





Hi Ines, sorry, wenn ich hier was falsch gemacht habe. Ich bin zum ersten Mal in einem solchen Forum und ich dachte, man würde immer auf die eigentliche Anfrage antworten. Das hatte ich jedenfalls getan mit meiner Mail, die sollte an die 19 Jährige Louisa und ihre Frage gerichtet sein. Die Louisa ist so alt wie meine Tochter es heut auch fast ist und wir haben sicher ne Menge gemeinsamer Themen. Eigentlich wollte ich ihr Mut zusprechen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass es meine Tochter sehr schwer hatte in der Zeit vor und während der Transplantaton. Ich hatte vor 11 Jahren einen Schlaganfall gehabt, der durch das kranke Herz begründet war. Danach ergab eine Kathederuntersuchung das ich wohl in 3 - 5 Jahren transplantiert werden müsse. Das war ne sehr schwere Zeit für uns alle. Die Kinder waren 5 und 6 JAhre alt und wir haben viel über denTod geredet. Ich war da eigennützig und hab ihnen gesagt,sie sollen dann nach meinem Tot öfter mal in den Himmel schauen, weil ich da dann wäre und auf sie niederblicken würde. Ich war so verzweifelt damals und wollte nicht, dass sie mich vergessen. Sicher war das schwer für die beiden und hat sie auch nachhaltig geprägt. Meine Tochter hat zu der Zeit viel geweint mit mir und mein Sohn hat es weggesteckt "wie ein Mann". Er hat mal gesagt, er stecke all diese Sorgen in seine Füße, wolle in der Schule nicht an so was denken und dort seinen Spaß haben. Heute, 10 Jahre später, sagt er, er hätte das nie behauptet. Er hat nach wie vor seine Probleme damit und macht jetzt eine Psychotherapie in der ich hoffe, dass das eine oder andere aufgearbeitet werden kann. Bei meiem Mann war es so, dass er sich vehement weigerte, anzuerkennen,dass ich nach der Transplantation zwar wieder fit aber eben doch nicht wie andere sorglos und gesund war. Ich hatte das Gefühl, je stärker und lebenslustiger ich wurde, desto mehr verschloss er sich, verlor die Lust an allem und zog sich immer mehr zurück. Seine Flucht, weg von mir, kam für mich ganz plötzlich, ich ahnte nichts. Einen Tag nach seiner Arbeit kam er, sagte, er müsse raus,weg von mir und halte es nicht mehr aus, überall Tabletten, die Angst, alles noch einmal erlebenz u müssen und innerhalb von zwei Stunden war die Tasche gepackt und mein Mann weg.Das war für mich ein schlimmeres Erlebnis als der Schlaganfall, wo ich halbseitig gelähmt war und die Transplantation zudammen.Ich hatte mich so abhängig von ihm gemacht,weil ich mir selbst so wenig zutraute all die kranken Jahre. Ohne die Unterstützung von meinen Mann, der erst drei Jahre nach der Transplantation ging und zuvor immer für mich da war, wäre ich heut sicher nicht mehr am Leben. Dafür bin ich ihm nach wie vor dankbar und kann nicht einmal wirklich böse sein auf ihn. Nun ja, die schwerste Zeit ist vorbei, ich komm ganz gut allein zurecht und hoffe, dass ich irgendwann einen Mann treffe, der die Stärke hat ,mit einem solchen "Problemmenschen" umzugehen ohne selbst dabei auf der Strecke zu leiben. Lieber Gruß Britta

heartgirl hat geantwortet am 30.01.2007 - 22:20





Hey Luisa, gibt ew dich hier noch? Hast du noch Fragen und wie geht es deiner Mutter? Hat sie sich gut an das neue Leben gewöhnen können und wie kommst du mit der zusätzlichen Belastung zurecht, die eure ganze Familie trifft? Lieber Gruß aus dem Norden Britta

heartgirl hat geantwortet am 28.02.2007 - 20:41



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