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Als was arbeiten.

Hallo, ich bin neu hier und stelle mich einfach mal vor: Ich bin 21 Jahre alt und leide seit nun 8 Jahren an einer Herzinsuffiezens 2II, ausgelöst durch eine Herzmuskelentzündung 2008. Nach einem 2 1/2 stündigen Herzstillstand, Multiorganversagen, 3 Not-OP's, einer HLM Maschine und einer Menge anderen Mist kämpfe ich mich nun durch meinen Alltag, habe mein Abitur geschafft und bin nun im Ausland als Auf Pair. Eine Transplantation stand schon mehrfach im Raum und ist wohl irgendwann unumgänglich. Meine Frage ist nun, ob es rechtlich gesehen irgendeine Einschränkung gibt im Bereich des Berufs. Ich bin am Überlegen was ich nun studiere und ob mein Traum Medizin umzusetzen ist. Ich habe schon viel geschafft wo die Ärzte meinte es würde nie funktionieren, aber meinen Traum, Pädiatrie ist nicht der einfachste und ich will rechtlich auf der sicheren Seite sein. Auch würde mich interessieren was ihr denkt: Ist es überhaupt möglich als Arzt zu arbeiten, nach der Transplantation?

sary_br fragte am 05.11.2017 - 13:29




Hallo. ich bin der Klaus ich bin seit nun 30 ! Jahren Herztransplantiert.
Ich denke du sollst das machen wozu du lust hast,und wo du selbst meinst diese Hürde zu schaffen.
Ich selbst habe mit dem LKW ganz Europa durchquert fahre in meiner Freizeit Motorrad. Die Ärzte haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und gemeint ich würde es nie lange schaffen. Lasse dich nicht von anderen beeinflussen es ist allein DEIN LEBEN.
viel Erfolg auf deinem wege gruß helle (Klaus)

annelein

helle hat geantwortet am 10.01.2017 - 19:57





Hallo,
Du solltest Dir im Klaren sein, dass ein Medizinstudium auch körperlich sehr fordernd sein kann. Das Kriterium für einen Schein besteht aus Bestehen der Klausur(en) und Anwesenheit. D.h. bei einem Kurs mit täglicher Anwesenheitspflicht darfst Du vielleicht fünf Tage im Semester fehlen. Grund des Fehlens ist egal. Man sollte vielleicht unter Ärzten und Kommilitonen ein gewisses Verständnis für Erkrankungen oder Einschränkungen durch Behinderung erwarten, ich habe allerdings festgestellt, dass es an der Uni recht viele Ärzte und Mediziner aber erschreckend wenig Menschen gab. Der einzige, der einmal den Punkt Lebensqualität ("wie geht es Ihnen damit") angesprochen hat, war Biochemiker.

Bei Pädiatrie würde ich das Problem nicht im Studium sondern im Berufsalltag sehen. Erwachsene haben meist gelernt, wie man sich z.B. mit einer Erkältung gegenüber Mitmenschen verhält.




Llarian hat geantwortet am 05.11.2017 - 13:29



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