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Verantwortung übernehmen

Tipps für den Alltag

Es können viele ganz unterschiedliche Faktoren einen Einfluss auf Ihre Adhärenz haben und natürlich treffen nicht alle auf Sie zu. Entsprechend viele Ansatzmöglichkeiten gibt es, diese zu verbessern.

Sofern Sie feststellen, dass Sie Probleme haben, den Einnahmeplan Ihrer Medikamente einzuhalten, besprechen Sie dies mit Ihren Ärzten bzw. dem Transplantationsnachsorgeteam. Wenn Sie die Probleme von sich aus aktiv ansprechen, wird Ihnen niemand einen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Man wird mit Ihnen Ihre ganz spezielle Situation erörtern und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Zum Beispiel können Nebenwirkungen durch eine Umstellung der Medikation vermindert werden. Wenn es Ihnen nicht gelingt, ihre Medikamente mehrmals täglich zu festen Zeiten einzunehmen, dann wird man versuchen, für Sie ein einfacheres Therapieschema zu finden.

Vergesslichkeit

Wenn Sie häufig den richtigen Einnahmezeitpunkt übersehen, hilft es vielleicht, sich einen Wecker zu stellen, der Sie immer pünktlich erinnert. Auch die meisten Handys  haben eine Erinnerungsfunktion. Oder Sie bitten Ihre/n Partner/in bzw. eine/n Angehörige/n, Sie an die Medikamenteneinnahme zu erinnern. Es geht auch spielerisch: Machen Sie eine Strichliste. Derjenige, der als erster an die Medikamenteneinnahme denkt, bekommt einen Strich, und der Gewinner erhält nach einer Woche vom Verlierer eine Belohnung. Oft kann es auch hilfreich sein, die Medikamenteneinnahme an regelmäßige Tätigkeiten (z.B. Zähne putzen am Morgen und Abend) zu koppeln.

Nützlich ist auch ein schriftlicher Medikamenteneinnahmeplan, den Sie an unübersehbarer Stelle in Ihrer Wohnung aufhängen. Befestigen Sie ihn in Augenhöhe neben Kaffeemaschine, Kühlschrank, im Bad oder an einem anderen Ort in Ihrer Wohnung, an dem Sie sich regelmäßig kurz vor den Einnahmezeiten aufhalten.

Medikamente nicht verfügbar

Wenn Sie viel unterwegs oder auf Reisen sind oder oft spontan Ihre Pläne ändern, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie immer eine Reservedosis der benötigten Medikamente bei sich haben. Stecken Sie eventuell in jede Hand- oder Aktentasche eine Reservedosis oder hinterlegen Sie an Orten, wo Sie häufig sind, Medikamentenvorräte. Ferner sollten Sie von allen Medikamenten zu Hause  eine Reservepackung haben, falls Sie einmal nicht rechtzeitig ein neues Rezept bekommen können. Immer sollten Arzneimittel jedoch unzugänglich für Kinder aufbewahrt werden.

Komplizierte Therapiepläne

Wenn Sie viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen und Sie schon einmal den Überblick verlieren, hilft eine Pillenbox für die ganze Woche, die Sie in der Apotheke bekommen. Sie befüllen die Box einmal in der Woche mit den einzunehmenden Medikamenten und brauchen zu den jeweiligen Einnahmezeitpunkten dann nur noch das entsprechende Fach zu leeren. Nebeneffekt: Sie haben immer die Kontrolle über die eingenommenen Medikamente.

Nebenwirkungen

Wenn Sie ausgeprägte Nebenwirkungen verspüren, die Sie einem der einzunehmenden Medikamente zuordnen, sprechen Sie möglichst rasch mit Ihrem Arzt, gemeinsam können Sie den Grund herausfinden und versuchen das Problem zu lösen.

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