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Abstossungsrisiko

Abstossungsgründe

Das spezifische Abwehrsystem

Hauptverantwortlich für die Abstoßung eines transplantierten Organs sind die T-Lymphozyten, eine spezielle Untergruppe der Lymphozyten. Sie erkennen fremde Zellen anhand deren fremder Oberflächenmerkmale und setzen eine Kaskade von Reaktionen in Gang.

Alle Körperzellen haben ein identisches Merkmal auf der Oberfläche, ähnlich einem Fingerabdruck. Diese Gewebemerkmale werden als Transplantationsantigene oder HLA I/II-Antigene (Human lymphocytic antigene) bezeichnet. Die Zellen des transplantierten Organs werden von T-Lymphozyten auf Grund ihrer fremden Oberflächenmerkmale als fremd und nicht zum Organismus dazugehörig erkannt. T-Killer-Zellen (Untergruppe der T-Lymphozyten) werden aktiviert. T-Helfer-Zellen (weitere Untergruppe der Lymphozyten) bilden zusätzlich spezifische Antikörper gegen die Oberflächenmerkmale des Transplantats. Die Informationen werden rasch an andere Lymphozyten weitergegeben, so dass es – ohne ausreichende Immunsuppression – innerhalb  von fünf bis acht Tagen zu heftigen akuten Abstoßungsreaktionen des Transplantats kommt. Ohne Behandlung führt dies zur vollständigen Zerstörung des Transplantats.

Transplantationsantigene

Bis heute sind über 60 verschiedene Transplantationsantigene bekannt, aus denen sich viele Millionen verschiedener Abwehrkombinationen zwischen Spender und Empfänger ergeben. Nur eineiige Zwillinge besitzen absolut identische Gewebemerkmale, so dass es hier bei einer Transplantation zu keiner Abstoßungsreaktion käme.

Durch die Gewebetypisierung vor der Transplantation versucht man, ein für den Empfänger annähernd passendes Spenderorgan zu finden. Die Gewebemerkmale sind aber bis auf die von eineiigen Zwillingen niemals gleich. Ohne die Gabe von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken (Immunsuppressiva), würde das neue Transplantat abgestoßen werden. Da sich der Körper nicht an das neue Organ mit seinen fremden Merkmalen gewöhnt, müssen die Immunsuppressiva lebenslang eingenommen werden.

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